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Trainingslager Mannschaft 2026

Vom 10.-12, April wurde mit einem Trainingslager der Mannschaft die Saison eingeläutet.

Als Ausgangsbasis wurde die Golfanlage Gernsheim ausgewählt, wo auch Quartier bezogen wurde.

Die besonders hochmotivierten Tourspieler reisten bereits einen Tag vorher an und stimmten sich an der Bar und beim Masters auf das Wochenende ein.

Kurz vor 10:00 Uhr sammelten sich die Schnäppchenjäger vor dem Pro-Shop und stürmten los. Sie sollten nicht enttäuscht werden. In der Zwischenzeit komplettierte sich das Feld und um 13:30 Uhr hieß es dann auf dem Parkland Course:

On tee number one now driving Roman“. Mit einem defensiven 5er Eisen brachte der Captain das Spielgerät auf die erste Bahn.

Traditionell wird am ersten Tag die Spielform Stroke gespielt, eine Qualifizierungsrunde, damit am Samstag leistungsgerecht Match Play durchgeführt werden kann.

Um die Geschwindigkeit nicht zu verzögern, wurde der Maximalscore auf Doppelpaar festgesetzt. Aus Spielfreude wurde dieser Maximal Score auch das ein oder andere Mal ausgenutzt, was dann bei einem PAR 5 dann halt locker flockig eine 10 auf der Scorecard bedeutet.

Der Kurs erwies sich schwieriger als gedacht. Viele Bäume am Rande standen mehr im Weg als es den Spieler/in lieb war. Oftmals wurde nach einem Baum auch ein weiterer getroffen.

Der Platz war in einem hervorragenden Zustand, die Greens manchmal schnell und manchmal langsam, was die Spieler/in forderte, vor allem ihre emotionale

Anpassungsfähigkeit. Die Nutria liessen sich allerdings von unserem Spiel nicht beeinflussen und zogen ruhig im Wasser ihre Runden.

Nach einem hervorragenden und reichhaltigen Abendessen (an Nachtisch war nicht zu denken aufgrund der Portionen), zogen sich die Spieler/innen früh auf ihre Zimmer zurück, um das Masters zu schauen.

Am Samstag ging es dann nach kurzer Fahrt zum Golfplatz Biblis Wattenheim. Das Wetter war deutlich kühler und es stand „Matchplay – keine Vorgaben“ auf dem Plan. Das Thema des Platzes heisst „Bunker – Bunker – Bunker“. Diese wurden fleissig gesucht und auch gefunden. Die Greens waren vor kurzem aerifiziert worden, was das Putten zum „Glücksspiel“ werden ließ. Oftmals hoppelten die Bälle wie die Osterhasen.

Auch am zweiten Abend fands sich niemand, der eine grosse Portion Spare Ribs bestellte, da die kleine Portion schon mehr als zu viel war. Aber lecker !

Am Sonntag war dann auf der Rückreise um genau 12:00 Mittags Abschlagszeit auf dem Gut Batzenhof, nahe Karlsruhe. Das Wetter war „britisch“, ein steifer Wind forderte die Pudelmütze als Kopfbedeckung. Der Platz erwies sich als sehr abwechslungsreiche. Jedes Loch hatte einen klangvollen Namen: Von „Carpe Diem“ über „Die rechte und linke Hand des Teufels“ bis hin zum „Grand Canyon“. Die Spielerin/innen mussten Pyramiden umspielen und durften sich nicht von Schlössern verzaubern lassen.

Als man schon den Gin Tonic im Clubhaus visualisierte, kam dann noch das Loch 17, das längste Loch Europas, „The Long Way“: Über 700 m lang. Gerade, dazu noch onduliert.

Da hatte das abschliessende Par 3 an der 18 hatte fast Mini-Golf Charakter.

Auf der Pressekonferenz konnten einige Stimmen eingefangen werden.

Andi Imhof:“Ein Handschuh war heute zu wenig“.

Nicole Grünfelder-Fuchs: „Wenn ich an Loch 6 nicht aufmerksam bin, hätten die Herren glatt vom falschen Loch, nämlich 13, abgeschlagen“.

Patrick Bollbach: „Das Loch 17 ist eigentlich über 800m lang, wenn man die Höhendifferenz noch einrechnet“.

Thomas Schwarz