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Präsidentenkonferenz der IG Basel-Land

Drei Teams, drei Spiele, viel Gelächter: An der Präsidentenkonferenz der IG Basel-Land wurde diesen Herbst nicht nur diskutiert, sondern auch gespielt. Patrick Bollbach, Präsident des GCLT, war mit Kassier Pascal Messerli als Begleitung vor Ort und lernte dabei eine Sportart kennen, die hierzulande noch wenig verbreitet ist: Kubb.

Kubb, Netzwerken und eine Studie, die uns bestätigt

Drei Teams, drei Spiele, viel Gelächter: An der Präsidentenkonferenz der IG Basel-Land wurde diesen Herbst nicht nur diskutiert, sondern auch gespielt. Patrick Bollbach, Präsident des GCLT, war mit Kassier Pascal Messerli als Begleitung vor Ort und lernte dabei eine Sportart kennen, die hierzulande noch wenig verbreitet ist: Kubb.

Organisiert wurde das Turnier von den Kubbanern, die das Spiel mit sichtbarer Begeisterung vermittelten. Kubb, auch als Wikingerschach bekannt, kommt ursprünglich aus Skandinavien: Mit Holzstöcken wirft man die Kubb-Klötze der Gegnerschaft um, bevor am Schluss der König fällt, eine Mischung aus Zielgenauigkeit, Taktik und Teamgeist. In Dreierteams wurde gezielt, geworfen und gelacht, bevor der Abend beim Apéro in geselliger Runde ausklang.

Wer schon einmal einen Golfschläger in der Hand hatte, erkennt beim Coup-Spiel vieles wieder: Es zählt nicht die Kraft, sondern die Treffsicherheit. Ein zu kurzer Putt kann bekanntlich nie fallen, ein zu weit geworfener Kubb-Stock lässt den Holzklotz aus demselben Grund ebenso wenig umfallen, eine Lektion, die wir an diesem Abend teilweise schmerzhaft lernen durften. Wer bestehen will, braucht Technik, Präzision und Demut. Kein Wunder, dass sich der Abend für zwei Golfer wie ein Heimspiel anfühlte.

Wer selbst Lust auf mehr Kubb bekommen hat: Auf www.kubbtour.ch gibt es eine Übersicht über die Sportart und die zahlreichen Turniere, die übers Jahr verteilt in der ganzen Schweiz stattfinden. Das Spiel eignet sich auch super für die ganze Familie zu Hause im Garten.

Im Zentrum der Konferenz stand aber ein anderes Thema: die Präsentation der Studie «Sport Schweiz 2026» des Bundesamts für Sport BASPO. Und was darin steht, betrifft uns als Verein direkt.

Weniger Mitglieder, aber ein klarer Grund, warum sie bleiben

19 Prozent der Bevölkerung sind heute Aktivmitglied in einem Sportverein, vor sechs Jahren waren es noch 22 Prozent. Erstmals gibt es in der Schweiz mehr Fitnesscenter- als Vereinsmitglieder. Der Trend ist also real, aber die Studie zeigt auch, warum Vereine trotzdem ihren Platz behaupten.

Gefragt nach den Gründen für ihre Mitgliedschaft, nennen Vereinsmitglieder an erster Stelle die Gemeinschaft und Geselligkeit (59 Prozent), gefolgt von guten Freundschaften im Verein (54 Prozent) und dem regelmässigen Training zu festen Zeiten (48 Prozent). Das gute Angebot und die örtliche Nähe folgen erst danach. Man bleibt also nicht wegen der Infrastruktur im Verein, sondern wegen der Menschen.

Genau das haben wir an diesem Abend erlebt

Das gemeinsame Spiel in der Dreiergruppe, das Lachen über verfehlte Würfe, das Gespräch beim Apéro danach: Im Grunde war der Kubb-Abend selbst ein kleines Beispiel für das, was die Studie als wichtigsten Grund für eine Vereinsmitgliedschaft identifiziert. Und genau das ist auch unser Alltag an der Birs.

Ob Plauschturniere, Apéros, Wettbewerbe oder Sektionsevents: Was den GCLT ausmacht, ist am Ende nicht nur der Platz, sondern das Miteinander davor, danach und dazwischen. Die Studie bestätigt, dass genau das der Grund ist, weshalb Menschen einem Verein treu bleiben, und weshalb es sich lohnt, neue Mitglieder dafür zu gewinnen.

Und Potenzial dafür gibt es: 41 Prozent der aktuellen Nichtmitglieder könnten sich vorstellen, (wieder) in einen Verein einzutreten. Wer schon einmal Vereinsmitglied war, ist davon sogar deutlich häufiger überzeugt.

Ehrenamt bleibt stabil

Auch beim freiwilligen Engagement zeigt die Studie ein stabiles Bild: Gut die Hälfte der Aktivmitglieder engagiert sich freiwillig im Sport, sei es mit einem Amt oder mit Helferdiensten. Die Zufriedenheit mit diesem Engagement ist hoch, gerade bei Personen mit einem Amt. Auch das deckt sich mit unserer Erfahrung im Vorstand: Die Vereinsarbeit macht Freude, wenn man sie gemeinsam trägt.

Die vollständige Studie «Sport Schweiz 2026» des Bundesamts für Sport BASPO steht hier zum Download bereit: Sport Schweiz 2026 (PDF)

Quelle: Lamprecht, M. et al. (2026): Sport Schweiz 2026. Bundesamt für Sport BASPO, Magglingen.