Bei tropischen Temperaturen machten sich die Men am 14. Juni auf den Weg in den Schwarzwald, zum GC Rickenbach. Im schicken Schlümpfe-Outfit (Wer ist eigentlich Papa Schlumpf ?) trafen die Tour-Spieler gegen 10:00 Uhr auf der Anlage ein und der Tag startete mit einem leichten Sportler-Frühstück (Weisswürste mit Brezel). Die vegane Fraktion bevorzugte kalorienarme Gipfeli.
Zum ersten Mal in der langen und ruhmreichen Geschichte des GC Laufental wurde die Flight-Einteilung per KI (Gemini) durchgeführt, allerdings wurde beim Prompt die Birdie-Funktion nicht ausgewählt. Bei 14 Spielern gab es 2 Dreier und 2 Vierer-Flights. Wäre wohl auch ohne KI möglich gewesen. Nach dem Einspielen (das Putting Grün war sehr schnell, was sich rächen sollte) ging es um 12:00 Uhr los.
Chef de Mission und zukünftiger Scratch Golfer Christian wählte eine ungewöhnliche neue Spielform:
Nur Puts zählen, und zwar nur solche, welche auf dem Grün aus-geführt werden.Dies hatte dann eben auch mal eine Null auf der Scorekarte als Folge. Als Folge adaptieren die Spieler ihre Spielweise, und ein «Grün in Regulation» wurde gegen «Vorgrün», oft auch «Hintergrün», getauscht.
Leider waren die Grüns auf den Spielbahnen viel langsamer als auf dem Putting Grün, so dass etliche Putts zu lang waren (Der Leser/in erkennt sofort die «Erklärung des Misserfolges»). Der Platz-Architekt sorgte zudem für etwas Verwirrung, da durch den Umbau des Platzes mehrere Spielbahnen eine andere Form und einen anderen Charakter hatten (Die Eins ist jetzt ein dogleg nach links und nicht nach rechts …).
Nach einer herrlichen Runde, etlichen verschossenen Bällen gab es dann einen Apero und nach dem Styling auch noch ein Abendessen. Der kommunikative Kellner («Ihr habt ja alles aufgegessen») sorgte für Stimmung, nur den deutschen Gin brachte er den Gästen nicht nahe. Beim Dinner gab es dann nur zwei Gesprächsthemen:
Warum spielen die Pros bei der US Open eigentlich nicht unter Par ?
Warum haben die Seniors beim diesjährigen RyderCup nur wenig Chancen?