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Clubmeisterschaften 2026

Am 29. und 30. August war es wieder so weit: Das wichtigste Turnier des Jahres stand auf dem Programm – die Clubmeisterschaften.

Inspiriert durch das von der SpiKo ausgearbeitete und vom Vorstand verabschiedete neue Reglement meldeten sich insgesamt 70 hochmotivierte und ehrgeizige Spielerinnen und Spieler an.

Ein ganz grosses Lob vorab an das Greenkeeping-Team: Der Platz befand sich in einem hervorragenden Zustand; die Trockenperioden der letzten Wochen sah man ihm kaum an. Satte Fairways und tadellose Greens liessen keinerlei Ausreden zu.

Ein herzliches Dankeschön geht auch an die Vor-Caddies, die das Suchen der Bälle überflüssig machten und den Spielverlauf spürbar beschleunigten. Für die abschlagenden Golfer war es stets ein beruhigendes Gefühl, ein Fähnchen mit dem Schweizerkreuz zu sehen. Ebenso gilt unser Dank Eva und Barbara, die eine reibungslose Durchführung ermöglichten und die Ergebnisse nahezu in Echtzeit lieferten. Ein spezieller Dank richtet sich an Martin Gasser, der die Teams als Starter mit den letzten Tipps und Tricks auf die Runde schickte – und gelegentlich auch als „Trostpflaster“ herhalten musste, wenn Bälle im Wald oder im Wasser landeten.

Aufgrund des neuen Reglements wurde diesmal in vier Kategorien gespielt: Herren, Senioren, Damen und Seniorinnen.

Pünktlich um 08:00 Uhr startete der erste Flight. Am Samstag standen 18 Loch im Strokeplay auf dem Programm. Jeder Schlag zählte, Strafschläge schmerzten besonders. Allerdings wurde die maximale Schlagzahl pro Loch auf 5 über Par begrenzt.

Gegen Mittag trafen die ersten Flights im Clubhaus ein und die Ergebnisse wurden allmählich sichtbar. Rookie David Nussbaumer setzte mit einem Birdie-Streak an den Löchern 10, 11 und 12 ein erstes Ausrufezeichen.

Wie bei einem PGA-Turnier erfolgte am Samstagabend der erbarmungslose Cut: Das Teilnehmerfeld wurde geteilt. Die erfolgreichsten Zweidrittel-Drittel der Spielerinnen und Spieler wurde für die zweite, entscheidende Runde am Sonntag im Stroke-Modus aufgeboten. Die übrigen Teilnehmenden starteten ab 08:00 Uhr zu einem Netto-Stableford-Turnier.

Wie bei den Profis starteten die Teams am Sonntag in umgekehrter Reihenfolge der Vortagsergebnisse – die Besten der jeweiligen Sektionen schlug somit als Letzte ab.

Als Zeichen der sportlichen Wertschätzung versammelten sich gegen Ende des Turniers immer mehr Zuschauerinnen und Zuschauer am 18. Grün, um die Anwärter auf den Sieg anzufeuern und mitzuerleben, wer den letzten Putt lochte.

Nach den ersten Interviews und Glückwünschen leitete Captain Roman Vogel die Siegerehrung ein – zu Beginn leider noch im Regen.

Den Netto-Sieg über die zwei Tage sicherte sich Ihssen Bedoui-Hofer.

Bei den Senioren setzte sich Andreas Imhof mit überragenden 135 Schlägen (+3) gegen Victor Catelan (142, +10) und Patrick Bollbach (143, +11) durch. Andy verzeichnete damit den „Lowest Score“ des gesamten Turniers.

Den familieninternen Erfolg komplettierte Rita Imhof bei den Seniorinnen mit 158 Schlägen (+26) vor Daniela Guggenheim (161, +29) und Elvira Nebiker (171, +39).

Bei den Herren verteidigte Vorjahressieger Hajo Specker trotz Meniskusbeschwerden seinen Titel erfolgreich mit 136 Schlägen (+4) vor Junior David Nussbaumer (140, +8) und Roman Vogel (143, +10).

Den Titel bei den Damen holte sich Nicole Grünfelder-Fuchs ungefährdet mit 143 Schlägen (+11) vor Mary-Claude Wyss Moosmann (162, +30) und Alexandra Vogel (165, +33).

Das Stableford-Turnier entschied Roland Roth mit 46 Netto-Punkten für sich, gefolgt von Anastasia Schwarz mit 41 Netto-Punkten.

Nachdem alle Preise verteilt waren, bedankten sich die Mitglieder der Spiko bei unseren Captain Roman persönlich und sehr emotional für die Organisation des Turniers, aber auch für seinen unermüdlichen Einsatz und die „Werbetrommel“, damit das Turnier mit 70 Teilnehmern gestartet werden konnte.

Präsident Patrick Bollbach bedankte sich ebenso bei allen Helferinnen und Helfern, die die Clubmeisterschaften organisiert und betreut hatten und somit ein erstklassiges Cluberlebnis ermöglicht hatten.

Abschliessend gilt unser Dank dem Bistro-Team für den feinen Apero.

Thomas Schwarz