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Interclub Men B4 in Erlen (TG) 2025

„Es hätte schlimmer kommen können – aber auch besser!“

Am ersten Tag unseres Interclub-Abenteuers im wunderschönen Erlen (Thurgau) zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite: blauer Himmel, saftige Greens, und irgendwo zwischen den Apfelbäumen eine charmante Apfelkönigin, die offenbar mehr Wirkung auf unser Spiel hatte als so mancher Pro-Tipp.

Die Helden des Tages:

Oli, unser frischgebackener Rookie, und Patrick, unser souveräner Captain, legten mit einer blitzsauberen 84er Runde einen Start hin, der uns erst mal in die obere Tabellenhälfte katapultierte. Dabei wirkte es fast so, als hätten die beiden heimlich auf der Driving Range gewohnt.

Die „Ablenkungsflights“:

Etwas schwieriger hatten es Ueli („letzter Einsatz“) und Beat („Maler“), die mit einer 94 ins Clubhaus zurückkehrten. Gerüchteweise sollen sie auf der Runde mehrfach langsamer geworden sein, sobald ein zarter Apfelduft in der Luft lag.

Pascal („Longhitter“) und Dylan („Bodybuilder“) lieferten mit einer 92 ebenfalls eine respektable, aber doch leicht von Herzchen in den Augen geprägte Leistung ab. Es wird vermutet, dass der eine zu lange in den Bizeps geschaut hat, während der andere Ausschau nach der Apfelkönigin hielt.

Das Ergebnis nach Tag 1:

Mit einem soliden 9. Platz von insgesamt 17 Teams konnten wir zufrieden in den nächsten Tag starten.

Tag 2 – Einzelkämpfer im Backofen

Der Sonntag brachte die Einzel und eine Wetterlage, die man sonst nur aus der Sahara kennt: gefühlte 40 Grad, 1000 Höhenmeter, und die Sonne so gnadenlos, dass selbst die Greens Schatten gesucht hätten. Besonders für die Spätstarter war es ein Überlebenskampf zwischen Schwitzen, Wasserflaschen und mentaler Willenskraft.

Die Glanzlichter:

Ueli überraschte mit einer blitzsauberen 83 und Patrick hielt mit einer 86 die Fahne hoch. Dylan, unser jugendlicher Muskelprotz, lieferte mit einer 92 ein solides Ergebnis ab – und schnappte sich damit knapp den Platz vor Beat (93) und Oli (94).

Das Drama von Loch 9:

Pascal traute seinen Augen nicht, als er sah, wie Oli kurz vor dem Grün gleich drei Bälle einer spontanen „Wassertherapie“ unterzog. Um sicherzugehen, dass Pascal nicht dasselbe Schicksal ereilt, hat Oli ihn auf den letzten Löchern als Caddie begleitet. Diese Unterstützung zahlte sich aus: Pascal brachte am Ende eine starke 85 ins Clubhaus – auch wenn da wohl noch etwas mehr drin gewesen wäre.

Fazit: Zwei Tage voller Hitze, Humor und Highlights – und ein Team, das nicht nur Golf spielt, sondern auch Geschichten produziert, die man noch jahrelang im Clubhaus erzählen wird. Platz 9 war vielleicht nicht der Sieg, aber definitiv ein Gewinn für unsere Chronik.

Pascal Messerli