Trainingslager Mannschaft 04.- 06 . April 2025
19 erfolgshungrige und hochmotivierte Mannschaftsmitglieder und -innen machten sich am letzten Wochenende auf die Reise ins Trainingslager in die Regio Bodensee.
Am Freitag stand eine 18-Loch-Runde auf dem Golfplatz in Steisslingen auf dem Plan. Der Platz verspricht «schottisches» Ambiente und er hielt Wort. Die Topfbunker konnten manchmal nur über eine Treppe betreten werden. Als Spielform wurde von Patrick ein Strokeplay angeordnet.
Bei wunderschönem Wetter zeigte Daniela gleich mal, was ordentliches Golf ist und chippte aus 14 min an Loch 2 locker ein.
Leider erlitt Sarah auf den ersten Löchern einen Achs-und Federbruch am Trolley und musste das Bag für den Rest der Runde schleppen.
Die Grüns waren noch etwas stumpf, so dass mancher Putt schlichtweg «verhungerte» trotz gerade Linie. Zwischendurch hatte man einen herrlichen Ausblick auf den Säntis bei blauem Himmel.
Die zweiten neuen Löcher waren dann noch unbarmherziger als die ersten, viele Spieler/innen fanden allerdings die Topfbunker so toll, dass sie und ihre Bälle gar nicht mehr raus wollten. Die Golfer/innen mit Platzkenntnis waren etwas im Vorteil und teilten sich ihre Kräfte ein, da die Löcher 16-18 nochmal alles Können abriefen, besonders Loch 18 mit einer Schräge von 8.8 Grad machte den Weg ins Clubhaus nicht gerade zum Vergnügen.
Nach einem kurzen Apero war der check-in in Radolfzell im Hotel K99 angesagt, schnelles Duschen und noch schnelleres Make-up, da um 20:00 Uhr schon der Italiener reserviert war.
Die Sitzordnung war sehr kuschlig und als noch die örtliche Fussballmannschaft einfiel, war der Kellner vollständig im Rotationsmodus, was die Stimmung allerdings nicht trübte.
Golf und Country Club Langenstein (Samstag)
Am Samstag ging es dann weiter zum Countryclub Lagenstein. Eine unglaubliche Anlage, inklusive altem Schloss, kam nach kurzer Autofahrt zum Vorschein.
Die Chefin des Pro-Shops erwartete uns bereits sehnsüchtig, verteilte gleich mal 5-Euro-Gutscheine und sprach dann den entscheidenden Satz: «Sie bekommen heute 20% auf alles». Die Damen stürmten los, die Herren luden das Gepäck aus und riefen bei der Bank an, um das Limit der Kreditkarte zu erhöhen.
Vorbei am Faschingsmuseum ging es dann auf die halbkreisförmige Driving Range zum Einspielen. Das Wetter war wieder kaiserlich, das Anlegen von kurzen Hosen wurde kurz diskutiert, dann aber wieder verworfen.
Es war Matchplay angesagt und der beliebteste Spruch war selbstverständlich: One up».
Wie unglaublich hoch das Leistungsniveaus schon früh in der Saison ist, lässt sich an der Tatsache festmachen, dass Kurts Birdie an der 9 nicht zum Lochgewinn reichen sollte, da Pascal knallhart mit einem Eagle konterte.
Bei der Halfway Versorgung gab es Weisswürste, jedoch ohne das obligatorische Hefeweizen, das aber als «Zielewasser» dringend nötig gewesen wäre, da die hinteren neuen Löcher nochmals anspruchsvoller sein sollten als die ersten. Es kam Wasser ins Spiel, die Fairways wurden enger und am Loch 17 erwartete uns ein «Grand Canyon», eine ewig langes Par 4, das kurz vor dem Grün auch noch den Ball verschlucken liess.
Loch 18 dann ebenfalls spektakulär, auch ein Par 4, mit einem Vulkanhügel als Grün.
Nachdem sich die ersten Flights am schon Grün positioniert hatten, liess es sich Roman nicht nehmen, den Ball mit einem langen Chip einzulochen und sich dann gebührend feiern zu lassen.
Nach einem Apero im sehr stilvollen italienischen Clubrestaurant mit süffigem Gin, ging es dann nach der Erfrischung im Hotel direkt an den Bodensee in ein feines Restaurant direkt am See.
Ein preussischer Oberkellner aus Ost-Berlin mit echter «Berliner Schnauze» hatte die Truppe fest im Griff, der Blick auf den See in der Abendstimmung war sehr romantisch und das Essen ausgezeichnet.
GC Konstanz
Zum Abschluss startete dann das Team am Sonntag bei arktischen Temperaturen in Richtung Konstanz und es war dann endlich Schluss mit «Kindergarten». Das Prinzip «Zwiebel» war angesagt und die eine oder andere Golferin durchbrach auch das gesetzliche Vermummungsverbot. Wer Skiunterwäsche dabei hatte, war klar im Vorteil.
Die Single Handicapper waren sich nach dem Einspielen einig:
«Die Grüns sind heute treuer als gestern»,
wobei die High-Handicapper mit solch kryptischen Aussagen nun gar nichts anfangen konnten.
Der Platz forderte noch mal alles Können. Enge Fairways, viel Wald, Schluchten abwärts und Berganstiege aufwärts, und viele «blinde» Löcher. Ab und zu gab es dann als Belohnung einen sagenhaften Blick auf den Bodensee.
Die Energie ging langsam aus, was natürlich auch der Temperatur geschuldet war. Als Abhilfe wurde zum beliebten Doping Mittel «Gummibärchen» gegriffen. Als das auch nichts mehr half, wurde am «Eisenhower-Tree» (Loch 15) die Kraft der Bäume abgesaugt.
Viele Matches waren war bis zum Schluss «all squared» und am Ende setzte sich entweder der oder die Glücklichere durch oder eben die mentale Stärke.
Nach einem schnellen Imbiss im Clubrestaurant, das nach dem Motto «Nur Bares ist Wahres» arbeitet, und einer kurzen Abschlussansprache ging es wieder nach Hause.
Die Mannschaft bedankt sich bei Patrick für die hervorragende Organisation.
Wir gehen gut gerüstet in die neue Saison.
Danke für den tollen Bericht Thomas Schwarz



























