Viertelfinal-Krimi entschieden: GCLT wirft Oberkirch raus und zieht ins Finalwochenende ein
Der Golf Club Laufental steht im Halbfinal um den Schweizer Meistertitel. Vor heimischem Publikum in Zwingen setzte sich die Mannschaft im K.O.-Viertelfinal gegen Oberkirch II mit 6:3 durch und sicherte sich damit den Startplatz am Finalwochenende Ende September in Interlaken.
Als Gruppenerster durfte Laufental das Heimrecht geniessen, und das Team nutzte die Gunst der Stunde von Beginn weg. In den drei Vierer-Partien setzten sich Hans-Joachim und Simone Specker gegen Michael Grob und Marco Stocker klar mit 4&3 durch, während Simon und Patrick Bollbach gegen Elina Esau und Sascha Vogel mit 3&2 die Nase vorn hatten. Einzig Nicole Fuchs Grünenfelder und Pascal Messerli mussten sich Jeremias Bucher und Dario Kaufmann mit 3&2 geschlagen geben. Nach den Vierern stand es damit bereits 2:1 für Laufental.
Am Nachmittag bauten die Einzel den Vorsprung weiter aus. Simone Specker liess Dario Kaufmann mit einem deutlichen 5&3 keine Chance, und auch Captain Pascal Messerli setzte sich gegen Sascha Vogel mit 3&2 durch. Für die grösste Wende des Tages sorgte Simon Bollbach: Nach 8 Löchern lag er gegen Michael Grob noch mit 3 Löchern im Rückstand, ehe er den Schalter umlegte und die folgenden 7 Löcher am Stück gewann. Am Ende stand ein 4&3 für ihn zu Buche. Zwei Partien gingen unentschieden zu Ende: Nicole Fuchs Grünenfelder teilte sich die Punkte mit Marco Stocker, und auch Hans-Joachim Specker liess es gegen Elina Esau gemächlicher angehen. Nach 15 Löchern lag er mit 2 Löchern in Führung, einigte sich dann aber auf ein geteiltes Ergebnis, da die Begegnung insgesamt bereits entschieden war. Einzig Patrick Bollbach unterlag gegen Jeremias Bucher mit 4&3. Mit dem Schlussresultat von 6:3 war der Einzug ins Finalwochenende geschafft.
Für besondere Stimmung sorgte an diesem Nachmittag auch der Himmel über der Anlage: Gleich mehrere Heissluftballone zogen über den Platz und verfolgten das spannende Spiel gewissermassen aus der Vogelperspektive mit.
Für Captain Pascal Messerli ist es der erste Finaleinzug seiner Captain-Karriere. Er freut sich auf die Herausforderung und auf hoffentlich spannende Partien in Interlaken. Am Finalwochenende Ende September wartet auf die letzten vier Teams ein Spezialmodus: Statt der gewohnten neun Partien stehen am Samstag nur noch 4 Einzel und 1 Foursome auf dem Programm, dann geht es um den Einzug ins Finale. Wer den Sprung nicht schafft, spielt am Sonntag um Platz 3. Als Gegner warten unter anderem Interlaken, Vuissens und Lenzerheide. Der GCLT freut sich auf das Finalwochenende und wird sein Bestes geben.