Interclub Herren im GC Luzern – Solide Leistung auf dem Dietschiberg 2026
Letztes Wochenende war es wieder so weit: Die Herren des GC Laufental traten beim Interclub-Turnier an. Austragungsort war der herrliche Platz des GC Luzern auf dem Dietschiberg, hoch über dem Vierwaldstättersee.
Mit hoher emotionaler Stabilität und noch grösserem Selbstbewusstsein reisten Pascal Messerli, Beat Gerber, Roman Vogel, Patrick Bollbach, Altmeister Ueli Haenggi («Ich wurde in die Mannschaft gemobbt!») sowie Rookie Thomas Schwarz nach Luzern. Das klare Ziel: Ein Platz im gesicherten Mittelfeld, um den Abstieg auf jeden Fall zu vermeiden.
Proberunde auf PGA-Niveau
Schon bei der Proberunde am Freitag wurde klar, dass die Laufentaler Equipe vor mehreren Herausforderungen stand. Neben dem Klima forderte vor allem der Platz alles ab: enge und bucklige Fairways, beinharte Bunker sowie spiegelglatte, stark ondulierte Grüns mit extremen Neigungen.
Captain Roman brachte es treffend auf den Punkt: «Wenn du hier an der falschen Stelle des Grüns liegst, hast du mehr als verloren.» Ein zu leichtes Antippen des Balles führte schnell zu drei oder gar vier Putts.
Foursomes am Samstag
Die Foursomes am Samstag bestritten die Paarungen Vogel/Schwarz, Bollbach/Haenggi und Gerber/Messerli. Die Ergebnisse fielen eher mittelprächtig aus – Beat und Pascal gönnten sich ab und zu den einen oder anderen unnötigen Zusatzschlag.
Spannung am Sonntag und Gewitterunterbrechung
Bei herrlichem Wetter startete Ueli am Sonntagmorgen bereits um 07:30 Uhr auf die Einzelrunde, dicht gefolgt von Patrick, Roman, Thomas, Beat und Pascal. Wegen eines Riesenstaus an Loch 3 benötigte die Gruppen gut 50 Minuten für die ersten drei Löcher.
Wie im Live-Ticker zu verfolgen war, schlug sich das Team dennoch wacker. Einzig Thomas und sein Putter stellten ihre 20-jährige innige Beziehung auf eine schwere Probe.
Gegen 15:30 Uhr zog schliesslich ein schweres Gewitter auf. Zu diesem Zeitpunkt sassen Ueli und Patrick bereits beim wohlverdienten Bier, Roman war unter der Dusche und Thomas befand sich auf dem 18. Loch. Nach der Unterbrechung ging es um 17:00 Uhr weiter: Das Team empfing Beat am 18. Grün, wo er die Runde mit einem tollen Par beendete. Anschließend machten sich die Kameraden auf den Weg, um Pascal ab Loch 16 zu unterstützen.
Das Nervenspiel an Loch 17
An Loch 17 entschied sich für fast alle Teams der Turniererfolg: Ein steil bergauf führendes Par 3 (124 Meter lang) mit «Aus» auf der rechten Seite, einem steilen Abhang links und dichten Büschen hinter dem Grün. Ein echter Albtraum, an dem etliche Spieler zweistellige Ergebnisse verzeichneten. Pascal bewahrte jedoch die Nerven, pitchte locker aufs Grün und spielte ein Bogey. Patrick gelang hier sogar ein spektakuläres Birdie, was im Clubhaus für grosses Erstaunen sorgte.
Fazit
Nach schlussendlich 7:12 Stunden auf dem Platz hatte sich Pascal seinen Weisswein mehr als verdient. Abgesehen vom Streichresultat zeigte das Team mit grundsoliden 80er-Runden eine starke Gesamtleistung und belohnte sich mit dem 9. Rang in der vorderen Hälfte des Tableaus.
Euer Schreiberling Thomas Schwarz



