Ladies Golf Weekend 2026 in Bad Waldsee
Festliches Golf, ohne Rolf, mit grosser Hitze – und zum Schluss mit Donner und Blitze…
So könnte man unser diesjähriges Ladies Golf Weekend wohl am treffendsten zusammenfassen. Drei Tage, 30 Ladies, 45 Löcher Golf, Temperaturen jenseits der 30 Grad, unzählige Apéros, Rioja-Rosé, kreative Spielformen, ein paar Strafschläge, pinke Mäuse und vor allem: sehr, sehr viel Gelächter.
Unser Ziel: Bad Waldsee.
Unser Motto: Golfen, geniessen und möglichst viele Geschichten produzieren, die später im Bericht landen.
Letzteres haben wir mit Bravour geschafft.
Freitag: 35 Grad, Pink Ball und für alle eine lustige, neue Spielform
Die Reise startete komfortabel mit dem 34-Plätze-Reisecar von Heidi-Reisen und unserem Chauffeur Samuel Borer. Aufgrund von Umleitungen durfte der erste Flight allerdings gleich zu Beginn eine sportliche Zusatzdisziplin absolvieren: Gepäck ausladen und direkt weiter zum Tee 1. Schneller als jeder Check-in!
Beim Gepäck galt dieses Jahr ohnehin das Motto „Selbst ist die Lady!“ Samuel öffnete zwar galant die Türen von Anhänger und Gepäckraum – ein- und ausgeladen haben wir dann selbst. Die guten Erinnerungen an Rolfs legendären Rundum-Service wurden dabei wieder sehr lebendig. Die Fussstapfen des lieben Rolf konnten eben nicht ganz ausgefüllt werden – auch wenn Samuel sicherlich ein ganz lieber Kerl ist.
Unser erster Zwischenstopp führte uns nach Sigmaringen. Bei sage und schreibe 35 Grad stand dort bereits die erste Golfrunde an – und unsere Organisatorinnen Sandra und Marie-Caroline hatten sich natürlich wieder eine spezielle Spielform ausgedacht: Pink Ball!
Jede Lady erhielt einen pinken Ball, der innerhalb des Flights alternierend zum Einsatz kam. Auf der Scorekarte wurde jeweils das Resultat der Lady eingetragen, die gerade mit dem Pink Ball spielte. Das Ziel: Den Pink Ball heil zurück ins Clubhaus bringen.
Was einfach klingt, erzeugte erstaunlich viel Druck. Mary-Claude gab deshalb in ihrem Flight gleich die taktische Marschrichtung vor: „Konservativ spielen!»Dummerweise ging der Ball danach von Sandra Schmidlin ins – oder zumindest gefährlich nahe ans – Wasser. So viel zum Thema konservativ.
Und die trockenen «Wüstenböden» sorgten dafür, dass manche Bälle offenbar ihre eigenen Reisepläne hatten. Eine Lady brachte es treffend auf den Punkt: „Golftechnisch war alles dabei: Traumabschläge, kreative Umwege und Bälle, die auf den harten «Wüstenböden» offenbar ihre ganz eigenen Reisepläne hatten.“
Am Ende hatte das Team mit Nicole Grünenfelder-Fuchs, Nicole Nussbaumer, Sandra Guex und Rita Imhof knapp die Nase vorn. Auch zwei weitere Teams spielten hervorragend und konnten ihre Pink Balls alle ins Ziel retten.
Bei den 5 anderen Teams hingegen schienen gewisse Bälle bei 35 Grad eine andere Strategie verfolgt zu haben. Sie suchten Schutz im Schatten unter Büschen oder gönnten sich ein Bad in den wenigen Wasserhindernissen. Bei diesen Temperaturen nachvollziehbar.
Schon am ersten Tag zeigte sich auch, dass unsere Flight-Auslosung wieder einmal hervorragend funktionierte. Und auch die moralische Standortbestimmung von Salome durfte nicht fehlen: «Wir golfen heute ressourcenschonend wegen des Turniers morgen.“
Eine vernünftige Einstellung – zumindest, solange man nicht nach dem Golf noch zum Apéro musste.
Fürstlich wohnen, essen und anstossen
Nach der ersten Hitzeschlacht ging es weiter ins Fürstliche Golf-Resort Bad Waldsee. Das Resort liegt auf dem Gelände eines über 250 Jahre alten ehemaligen Hofguts inmitten des malerischen Oberschwabens, am Tor zum Allgäu. Mit seiner beeindruckenden 45-Loch-Golfanlage bot es die perfekte Kombination aus Golf, Genuss und Erholung.
Wobei „Erholung“ bei uns nur bedingt zutraf.
Das Resort verwöhnte uns mit sehr freundlichem Service, einem grossartigen Frühstücksbuffet, feinem Essen und hervorragender Verpflegung. Das Lamm war zwar nicht ganz jedermanns Geschmack, weshalb teilweise kurzerhand auf Schnipo umgeschwenkt wurde. Die Sandwiches zum Lunch waren dafür ein voller Erfolg – inklusive der legendären Sandwiches mit „Raclettekäse“, der sich aufgrund der Temperaturen bereits eigenständig verflüssigt hatte.
Dazu gab es wunderbaren spanischen Rioja-Rosé – und natürlich Vor-Apéros, Apéros und Absacker. Man will schliesslich nicht dehydrieren.
Noch wichtiger: Alice mit ihrer Bar auf Rädern sorgte am Samstag und Sonntag auf dem Golfplatz dafür, dass die Ladies auch während der Runde nicht auf Wasser, Bier und andere lebensnotwendige Flüssigkeiten verzichten mussten. „Das wäre was in Zwingen!“
Am Sonntag machte sich in einem Flight nach neun Löchern ein kleines Hüngerchen bemerkbar. Frei nach Smokey ertönte deshalb die verzweifelte Frage: „Where the * is Alice?“ Keine zehn Sekunden später bog Alice bereits mit ihrer mobilen Bar um die Ecke. Zum guten Glück. Denn bekanntlich wird eine dieser Ladies hungrig sehr schnell zur Diva.
Samstag: New Course, Hitzeschlacht und ein „Samstag zum Vergessen“
Am Samstag stand das Handicap relevante Turnier auf dem New Course auf dem Programm. Ein anspruchsvoller und interessanter Platz mit viel Wasser, wunderschönen Ausblicken und zahlreichen Fotospots.
Die Bedingungen: heiss. Sehr heiss.
Die Ladies: trotzdem motiviert.
Und die Resultate: erstaunlich gut!
Den Sieg holte sich Sandra Guex mit 44 Nettopunkten, gefolgt von Daniela Meier und Salome Hausamann mit jeweils 39 Nettopunkten. So war Salome dann auch so glücklich, dass sie bei der Rangverkündigung nicht anders konnte als ihrem Flight mitzuteilen: „Ihr wart the best flight ever.
Es wurde überhaupt hervorragend gegolft – trotz Hitze, unbekanntem Platz und trockenem Boden.
Nicht alle konnten mit ihrem persönlichen Resultat gleich viel Freude haben. Maribel fasste ihren Samstag deshalb sehr ehrlich zusammen: „Ein Samstag zum Vergessen … aber dafür ein Wochenende, das für immer im Herzen bleibt.“ Und genau darum geht es bei unserem Ladies Weekend.
Natürlich gab es auch auf dem Platz wieder diverse Highlights.
Claudia zu Charlotte: „Nein, den musst du spielen wie er liegt!“ Eine klare Ansage. Nur leider mit eingebauter Retourkutsche. Denn ein Loch später lag ausgerechnet Claudias Golfball auf den Steinen.
Auch das Markieren des Balls auf dem Vorgreen war so eine Sache…. So musste Sibylle sich in Gedanken verloren haben, als sie ihren Golfball auf dem Vorgreen markierte – ooops, zwei Strafschläge gesichert.
Aber beklagen wollen wir uns natürlich nicht. Die Plätze in Bad Waldsee waren trotz der Trockenheit richtig gut in Schuss.
Ladies Awards, Kinderarbeit und eine sehr kreative Bastelfee
Zwischen den Gängen wurden Ranglisten verkündet, Spielformen ausgewertet, kreative Wetterberichte präsentiert und die neuen Ladies Awards verliehen. Ein besonderer Award ging an Sandra – die Kreative. Als Bastelfee hielt sie wieder einmal zahlreiche innovative Überraschungen für uns bereit.
Und damit wären wir bei der Kinderarbeit. Denn die Töchter dürfen sich freuen: Nur noch ein Ladies Weekend wird von Mami organisiert.
Wir Ladies sehen das naturgemäss etwas anders. Wir trauern jetzt schon. Denn die Organisation von Sandra und Marie-Caroline ist schlicht legendär. Von Herzen: Danke! ❤️
Auch Ursi erhielt ihren verdienten Award als „Retterin der Sonderklasse“. Toiletten-Code organisieren? Kein Problem. Wasserflaschen auffüllen? Natürlich. Fundbüro spielen? Selbstverständlich. Fundstück finden und gleich noch mit Lieferservice zustellen? Gehört offenbar ebenfalls zum Aufgabenprofil.
Apropos Toiletten-Code: Der Versuch, am New Course den Code für die Damentoilette zu knacken, entwickelte sich zu einer eigenen kleinen Team-Challenge. Besonders lustig wurde es dadurch, dass die Herrentoilette direkt daneben weit offenstand. Man hätte es also auch einfacher haben können. Aber wo wäre dann der Spass gewesen?
Charlotte in Pink – und andere modische Herausforderungen
Die Dresscodes waren eigentlich klar:
Freitag: Pink.
Samstag: Weiss.
Sonntag: Pink.
Eigentlich.
Denn am Samstagmorgen erschien Charlotte beim Frühstück im pinken T-Shirt, was bei Charlotte zu einem verdutzen Gesichtsausdruck und bei allen anderen Ladies zu grossem Gelächter führte. Als Claudia alsdann in orangen Shorts erschien, war Charlotte mit Lachen nicht mehr zu bremsen. Das Thema Tenü-Farben war damit jedenfalls für Gesprächsstoff gesichert.
Sonntag: Old Course, Matchplay, Bunker-Recherche und ein Chip-In
Am Sonntag ging es auf den wunderschönen Old Course. Der alte Baumbestand machte den Platz zu einem ganz besonderen Erlebnis. Manche Bäume wurden dabei von einzelnen Ladies offenbar so persönlich begrüsst, dass sie beinahe schon zum Flight gehörten.
Gespielt wurde frei: Matchplay, eigene Spielformen oder einfach nach dem Motto „Hauptsache Spass“.
Aus einem 4er-Flight mit zwei Buggies wurde zwischenzeitlich fast ein 5er-Flight. Ursi war nämlich gleichzeitig Bunker-Recherin, Matchplay-Aufschreiberin und Chauffeuse.
Und dann kam Charlotte. Ihr Schlag beziehungsweise Chip über den See aufs Green landete tatsächlich direkt im Loch. Der Jauchzer dürfte ungefähr bis zum nächsten Flight zu hören gewesen sein. Das Strahlen danach war mindestens so gross wie der See.
Und dann kam das Gewitter …
Ganz zum Schluss bekamen wir doch noch das Wetter, das zu unserem Wochenende irgendwie noch gefehlt hatte: Donner und Blitze. Die letzten beiden Flights mussten auf Loch 17 beziehungsweise 18 abbrechen. Natürlich war das schade. Aber nach drei Tagen Hitze war die Abkühlung ehrlich gesagt ziemlich willkommen. Danach gab es im T19 noch eine kleine Stärkung, bevor Samuel uns wieder sicher nach Zwingen brachte.
Drei Tage voller Drive – auf und neben dem Platz
Was unser Weekend aber letztlich so besonders machte, waren nicht nur die Golfplätze, das Wetter oder die vielen kleinen Überraschungen. Es waren vor allem die Ladies selbst. Es war ein Wochenende mit viel Drive – auf und neben dem Platz. Wir haben gelacht, gegessen, angestossen, Golf gespielt, Freundschaften gepflegt und vermutlich auch die eine oder andere Kalorie erfolgreich mit Rosé kompensiert.
Oder wie eine Lady es formulierte: „Es war einfach wundervoll: tolle Freundschaften gepflegt, fein gegessen und doch ein paar Drinks gekippt – danke für dieses unvergessliche Ladies Weekend!“
Es waren unglaublich fröhliche, stimmige und von Gesumme und Gebrumme erfüllte Tage. Die übrigen Hotelgäste können ihre Hörgeräte nun wieder anstellen, ohne Angst haben zu müssen, dass es aufgrund der Lärmbelastung anfängt zu pfeifen. Und auch unsere havarierte Golferin war bestens integriert – als Vorcaddy und erste Sandrecherin. Denn genau das macht unsere Truppe aus: Jede hilft mit, jede wird gebraucht und jede gehört dazu.
Eine Lady brachte es wunderbar auf den Punkt: „Das Weekend war wieder mal mit tollen, lustigen Momenten gefüllt und zeigt, was entstehen kann, wenn Frauen zusammenhalten.“
Und eine andere fasste es noch etwas kürzer zusammen: „Heiße Temperaturen, coole Flights, super Essen und kühle Drinks und vor allem jede Menge Ladies-Power – ein tolles Weekend!“
Ein riesiges Dankeschön
Ein solches Weekend entsteht nicht einfach so. Es braucht viele helfende Hände, kreative Köpfe, grosszügige Sponsorinnen, fleissige Bäckerinnen und Ladies, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Ein riesiges Dankeschön an alle Preis-Sponsorinnen, Apéro-Spenderinnen, Znüni-im-Bus-Bäckerinnen und alle weiteren Helferinnen. Ohne euch wäre dieses Weekend in dieser Form nicht möglich gewesen.
Und natürlich geht unser ganz besonderer Dank an Sandra und Marie-Caroline für die grandiose Organisation.
Drei Tage für rund 30 Ladies auf die Beine zu stellen, ist keine Kleinigkeit. Bei uns bedeutet Organisation schliesslich längst nicht nur Tee Times und Hotelreservationen. Es bedeutet Awards, Spielformen, Vor-Apéros und Apéros, Geschenke, Wetterberichte, Bastelarbeiten, Überraschungen, Pink Balls, Toiletten-Codes, mobile Bars und ganz viel Herzblut.
Organisation für 30 Ladies? Kein Problem.
35 Grad? Kein Problem.
45 Löcher? Kein Problem.
Pinke Mäuse? Auch kein Problem.
Ein Gewitter? Willkommen!
Aber ein Ladies Weekend ohne Sandra und Marie-Caroline? Das wäre dann tatsächlich ein Problem.
Denn am Ende bleibt genau das: Sonne pur. Hitze. Golf. Prosecco und Rosé. Apéros. Matchplay. Pinke Mäuse. Ein paar Strafschläge. Alice mit der Bar auf Rädern. Ein Chip-In. Ein Toiletten-Code, den niemand knacken konnte. Sehr viel Gelächter. Noch mehr Gespräche. Und vor allem: 30 Ladies, die einfach eine grossartige Zeit miteinander hatten.
Oder, um es mit den Worten einer Lady zu sagen:
Festliches Golf,
Ohne Rolf,
Mit grosser Hitze,
Und zum Schluss mit Donner und Blitze…
Toll war es wie jedes Jahr,
Tolle Truppe – das ist doch klar,
Wir kommen wieder in grosser Schar,
Zum Lachen und Leben – Hipp Hipp Hurra!
Drei sensationelle Tage, eine grandiose Truppe und Erinnerungen für immer.❤️⛳️🥂
Und jetzt bleibt eigentlich nur noch eine Frage:
Ladies, ich schicke die Fotos ins Pick-me, ok? 😉
Bericht: Zusammengestellt von Marie-Caroline unter Mithilfe aller 30 Teilnehmerinnen und ChatGPT.




